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Treffpunkt?

14tägig, samstags nach dem Volleyballspiel: 19:30 Uhr
im JG Raum in Thurm

Die genauen Termine findest du im » Kalender auf unserer Startseite.

Unser Kreis in MeinVZ

Hier gehts zur Gruppe: » http://www.meinvz.net/Groups/Overview/a560b3a2efd373fb

Das wollen wir:

Leitung

Geleitet wird der JEK von Linda Flade und Benjamin Braune.

Andacht zum 1. JEK

Andacht für 1. JEK am 27. März 2010

Psalm 119, 1-8: Welche Bedeutung hat das Wort Gottes für mein Leben?

Verse 6+7:

„Deine Gebote verliere ich nicht mehr aus den Augen. Darum brauche ich mich nicht zu schämen, sondern kann dich mit aufrichtigem Herzen loben. Deine guten Gesetze lerne ich immer besser kennen.“

Ein Leben kann nur dann im Frieden gelebt werden, wenn es auf einer sicheren Basis steht. Daher stellt sich die Frage: Worauf gründe ich mein Leben? Welches sind die Maßstäbe, nach denen ich mein Handeln beurteile? Bin ich mit mir selbst im Frieden? Warum? Oder: Warum nicht? Kann ich „Ja!“ zu mir selbst sagen, oder schäme ich mich für das, was ich bin und tue?

Der Psalmschreiber sagt: Wenn ich Gottes Gebote kenne, kann ich aufrichtig leben und brauche mich nicht mehr zu schämen. Er nennt die Gesetze gut.

Ich denke, jeder hier wird sagen: Natürlich sind Gottes Gebote gut! Das haben viele von klein auf gelernt und an vielen Stellen erlebt. Und trotzdem glaube ich, dass Gottes Gebote unser Leben in einer noch umfassenderen Weise durchdringen wollen. Sie sind nicht nur richtungs- u. zurechtweisend, sondern verhelfen uns zu einem tiefen inneren Frieden. Dieser Frieden entsteht, weil wir uns auf ihre Gültigkeit fest verlassen können. Sie kommen direkt von Gott und sind unwandelbar. Deshalb geben sie uns festen Halt, wenn wir auf ihre Gültigkeit vertrauen.

Ich habe mich lange Zeit an vielen verschiedenen Dingen orientiert – und tue es mit Sicherheit auch heute noch. Ich habe die Richtigkeit meiner Handlungen von der Beurteilung durch Freunde abhängig gemacht, sowohl aus dem christlichen Umfeld als auch in der Welt. Ich wollte alles richtig machen, es jedem Recht machen. Soll ich dies oder lieber jenes tun? Was hältst du davon? Wie viele Stunden lernst du für die Klausur? Bei welcher Bank legst du dein Geld an? Wie genau machst du deine stille Zeit? Bei welcher Fahrschule machst du deinen Führerschein? Welchen Studienschwerpunkt willst du belegen? Welche Note hast du in Französisch? Ich habe mich ständig selbst verurteilt, da meine Maßstäbe so unterschiedlich waren wie die Menschen, die ich gefragt habe. Ich konnte gar nicht „richtig“ handeln. Irgendjemand würde immer etwas anders machen als ich.

Ich war auf der Suche nach der perfekten Gemeinde, den perfekten Menschen. Ich wollte im Grunde eine Kopiervorlage für ein 100%-ig gottgefälliges Leben. Doch was ich fand, entpuppte sich bald als ebenso unbeständig. Ich möchte damit nicht die Bedeutung von guten Beispielen herunterspielen. Gott gibt uns Brüder und Schwestern im Glauben, damit wir uns gegenseitig ermutigen. Und es ist herzerfrischend, Gottes Wirken im Leben von anderen zu beobachten.

Jedoch haben mir die vielen unterschiedlichen Meinungen über meine Person und den christlichen Glauben eines deutlich gemacht: „Deine Gebote verliere ich nicht mehr aus den Augen. Darum brauche ich mich nicht zu schämen, sondern kann dich mit aufrichtigem Herzen loben. Deine guten Gesetze lerne ich immer besser kennen.“

Ich habe Durst nach Gottes lebendigem Wasser bekommen. Ich habe mich selbst auf die Suche gemacht, anstatt von anderen die fertigen Antworten zu erwarten. Es stimmt, wenn Jesus sagt: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Die Kenntnis der Bibel macht mich immer unabhängiger von den Menschen, erwachsener im Glauben. Mein Herz wird verwandelt. Gott schreibt seinen Willen ganz sanft hinein. Jede noch so langweilige Predigt wird mir zu einem wertvollen Schatz. Ich bin abhängig von Gott, und damit frei von den Urteilen der Welt. Ich brauche mich nicht mehr für mich selbst zu schämen, sondern kann Gott ohne Angst dienen. Gott verwandelt mich liebevoll durch seine Heiligung, und er wird immer genug Vergebung haben, um meine Schuld zu tilgen.

Deshalb soll die Bibel die einzige Autorität im JEK sein. Sie ist der Fels, auf dem man sicher baut. Menschen werden immer Fehler machen. Also auch wir als Leiter. Wir wollen nicht perfekt sein, sondern Gott und der Gemeinde dienen. Wir wollen den heiligen Geist durch uns wirken lassen und ihm aus dem Weg gehen.

Linda Flade